
Personen in interaktionsstarken Berufen, wie Lehrpersonen, Pädagogisches Personal, Erzieher*innen sowie Schul- und Kitaleitungen stehen häufig unter hohem Druck, den Erwartungen und Anforderungen aller gerecht zu werden bzw. diesen gerecht werden zu wollen. Grübelgedanken, innere Antreiber wie Perfektionismus und die ständige Belastung können schnell zu Stress und Überlastung führen.
Auf dieser Seite finden Sie daher mein Angebot zum Thema Stressmanagement und Emotionsregulation für Bildungseinrichtungen. Die unten beschriebenen Fortbildungen/Seminare sind erprobte Formate. Auch eine individuelle Kombination von Inhalten genau passend für Ihr Team und Ihre Bedarfe ist dabei jederzeit möglich. Sprechen Sie mich dazu gerne an! Für einen guten und gesunden Umgang mit Stress und Emotionen und mehr Balance im beruflichen Alltag.
Umgang mit Grübelgedanken
Wer kennt es nicht, wenn Sorgen und Grübelgedanken selbst am späten Abend noch im Kopf herumschwirren und einen manchmal bis ins Bett begleiten? Grübeln und Sorgen können sich leicht verselbstständigen und verhindern, dass wir abschalten und zur Ruhe kommen können.
In dieser Fortbildung betrachten wir daher den Grübelkreislauf und entdecken Möglichkeiten und Übungen, die helfen können, wieder mehr Regie im eigenen Kopf zu übernehmen und mit unseren Grübel-/Sorgengedanken besser umzugehen.
Da eine gute Schlafhygiene ebenfalls dazugehört, wird auch das Thema Schlaf Teil der Fortbildung.
Umgang mit persönlichen Stressverstärkern/inneren Antreibern (Perfektionismus usw.)
Diese Fortbildung widmen wir dem Umgang mit persönlichen Stressverstärkern.
Zu ihnen zählen persönliche Einstellungen, Motive, Vorerfahrungen, Bewertungen und Ansprüche an einen selbst, die sich als automatisierte Muster eingeschlichen haben. Im diesem Workshop erstellen Sie daher Ihr persönliches Stressverstärkerprofil, erarbeiten zunächst hilfreiche Aspekte der Stressverstärker und anschließend über die Stellschrauben Körper, Gedanken und Verhalten ein alternatives Drehbuch, um wieder mehr Handlungsfreiheit trainieren zu können.
Training Stark im Stress
Räumen wir doch gleich einmal mit einem Vorurteil auf: Stress macht nicht per se krank. Ganz im Gegenteil, wir brauchen kurzfristige Stressreaktionen, um die Anforderungen und Belastungen unseres Alltags zu meistern. Denken Sie an den kurzen Sprint, um die Straßenbahn noch zu bekommen, oder den Energieschub, um eine Aufgabe zu beenden…
Gesundheitlich problematisch wird Stress erst, wenn er chronisch wird, wir also nicht mehr runterfahren und abschalten können. Dann führen Stress und unangenehme Gefühle häufig zu Überlastungen und Erschöpfung. Es treten Symptome wie Gereiztheit, innere Anspannung, Unruhe, Grübeln, Schlafstörungen, Leistungsabfall, Müdigkeit und Erschöpfung, Verlust von Freude und Humor und vieles mehr auf. Beruf und Privatleben leiden.
Das Training „Stark im Stress“ basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen; in Studien reduzierte es nachweislich das Stressempfinden und depressive Stimmungen. In drei aufeinander bauenden Modulen erlernen Sie alltagsnah und auf unterhaltsame Weise den guten und gesunden Umgang mit Stress und Emotionen.
- Das erste Modul setzt dabei den Fokus auf Übungen und Strategien zur Regulierung stressbedingter körperlicher Erregung (z. B. gezielte Entspannung mit der Progressiven Muskelentspannung, Umgang mit Regenerationsverhalten und Abschaltritualen) und zur Achtsamkeit.
- Das zweite Modul setzt dabei den Fokus auf die Stärkung der seelischen Widerstandskraft, der sogenannten Resilienz, um das in Würde zu ertragen, was wir (grade) nicht ändern können. Hierzu zählen auch Resilienzfaktoren wie das soziale Netz und (Selbst-)Wertschätzung.
- Das dritte Modul setzt dabei den Fokus auf das bewusste Verändern der eigenen Emotionen in schwer oder nicht veränderbaren Situationen (Emotionsregulation) über die Stellschrauben Körper, Gedanken und Verhalten.
Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, online über einen eigenen Trainingsaccount mit Videos und Übungen weiter zu trainieren und über die Trainings-App immer wieder Übungsimpulse zu bekommen, damit Sie Gelerntes leichter in ihrem Alltag verankern können.
Um das gesamte Training zu erarbeiten sind drei Halbtage (ein Halbtag pro Modul) oder zwei volle Tage (hier werden zusätzlich noch kleine Exkurse z.B. zum Bereich Schlafhygiene und Umgang mit Grübelgedanken angeboten) anzusetzen.
Es ist jedoch auch möglich, einzelne Schwerpunkte im Rahmen einer eintägigen Fortbildung zu setzen.
Stress- und Burnoutprävention
Jeder Stress löst eine Anpassungsreaktion des Organismus aus, die den Menschen dazu befähigt, die Anforderungen und Belastungen des alltäglichen Lebens zu meistern.
Kurzfristige Stressreaktionen sind meistens hilfreich bzw. unproblematisch. Gesundheitlich problematisch wird Stress, wenn er chronisch wird. Dann treten Symptome wie Gereiztheit, innere Anspannung, Unruhe, Grübeln, Schlafstörung, Leistungsabfall, Müdigkeit und Erschöpfung, Verlust von Freude und Humor und vieles mehr auf.
Im Workshop erfahren Sie etwas über die Hintergründe des Phänomens Burnout und lernen Faktoren kennen, die diese Abwärtsspirale verstärken können.
Es werden kurz- und langfristige Stressbewältigungsstrategien besprochen und in Bezug zur eigenen Persönlichkeit gesetzt, sodass das Bewältigungsrepertoire erweitert und damit der persönliche Entwicklungs- und Handlungsspielraum ausgebaut werden kann.
Emotionsregulation
Stress und unangenehme Emotionen gehören – genau wie angenehme Gefühle auch – zum Schul- bzw. Kitaalltag.
Die Grundidee dieses Workshops besteht darin, dass Stress und unangenehme Emotionen in der richtigen Dosis für viele Situationen nicht nur sehr hilfreich sind – vielmehr machen sie auch die Würze des Lebens aus.
Zur Stress- und Emotionsregulation entwickeln wir gemeinsam für Ihre ganz persönlichen Situationen Ideen zur Veränderung Ihres Belastungsempfindens. Dafür setzen wir uns mit den verschiedenen ‚Stellschrauben‘ auf Ebene des Körpers, der Gedanken und Bewertungen sowie des Verhaltens auseinander.
Mensch ärgere dich richtig!
Muss das schon wieder so sein? Im Alltag müssen wir uns immer wieder mit Ärger über bestimmte Situationen bzw. Personen auseinandersetzen. Schlimm wird es, wenn wir beginnen uns darüber zu ärgern, dass wir uns schon wieder ärgern. Oder wenn der Ärger langsam zu Zorn mutiert und wir bereits Rachegedanken entwickeln. Manchmal richtet sich unser Ärger dann sogar gegen uns selbst. Klar ist, dass wir Ärger und Wut nicht einfach unterdrücken können, das wäre auch in keiner Weise hilfreich für uns.
Es gilt diese Gefühle so zu nutzen, dass sie den Aufgaben und Zielen sowie der Gesundheit dienen. Wir analysieren Personen, Situationen und Verhaltensmuster, die intensive Gefühle (besonders Ärger) auslösen. Entdecken positive und negative Funktionen von Ärger und verbessern unsere Drehbücher zur Regulation des von uns empfundenen Ärgers.
Interessiert an weiteren Fortbildungs- und Vortragsthemen?
